Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Berlin

Auftraggeber

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Berlin
Im Auftrag des BM Bau

Projektdaten

Projektvolumen: ca. 52 Mio. €
Bearbeitungszeitraum: 1997-2006

Auftrag

Projektsteuerung
Komplettes Leistungsbild gemäß DVP

  • Projektorganisation
  • Terminkontrolle
  • Kostenkontrolle
  • Ausschreibung/Vergabe
  • Abnahme/Übergabe

Projekt

Im Rahmen der Aktion Bundeshauptstadt Berlin war entschieden worden, die vorhandenen, in der Nähe des Reichstages gelegenen Liegenschaften des Bundes auf deren Eignung für die Unterbringung der Bundesministerien zu untersuchen.
Gegenstand dieser Untersuchungen waren insbesondere die Liegenschaften, die schon früher als Regierungsgebäude genutzt wurden und dabei auch einen kulturhistorischen Wert repräsentierten. Nach langwierigen Untersuchungen wurde für die Herrichtung als 1. Dienstsitz des Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung die bundeseigene Liegenschaft Berlin, Mauerstr. 45-52 einschließlich des daneben liegenden Kleisthauses festgelegt.
Der festgelegte Standort betraf die Liegenschaft, auf der sich das ehemalige Ministerium für Medienpolitik der DDR und im südöstlichen Bereich angrenzend, das Kleisthaus befindet. Das Hauptgebäude wurde bis 1945 als Reichspropagandaministerium genutzt. Kurzfristig war in diesem Gebäude nach der Wiedervereinigung bis 1996 das Bundesumweltamt untergebracht.
Aufgabe war es, unter Wahrung der für alle öffentlichen Bauvorhaben geltenden Grundsätze der Wirtschaftlichkeit sowie der für den Umzug des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMA) nach Berlin gesetzten engen Termine ein Vorhaben zu realisieren, welches sich mit der Geschichte dieses Gebäudekomplexes auseinandersetzt unter Wahrung denkmalpflegerischer Interessen.

Umsetzung

Auf der Grundlage der RB Bau und den Vorgaben der AG wurde eine entsprechende Projektorganisation eingerichtet, Abläufe definiert und Geschäftsprozesse umgesetzt. Das Projektberichtswesen wurde unter Einsatz von GRANID realisiert.

Wesentlichen Raum nahmen neben den "Standard"-Tätigkeiten wie der Kostenkontrolle etc., das Claim-Management und die Baustellenorganisation ein.
Bei diesem Projekt kam der Koordination einer Vielzahl von Projektbeteiligten unter Beachtung enger Termine und einer baubegleitenden Inbetriebnahme sowie der komplizierten Abläufe eine erhöhte Bedeutung zu.

gibGREINER übernahm nicht nur zusätzliche Bauherrnleistungen im Zuge der Projektrealisierung, sondern darüber hinaus die Leistungsphase 9 gem. HOAI und damit die Grundlagenerstellung für den späteren Betrieb (Facility Management) des Gebäudes.