Neu-/Ausbaustrecke Nürnberg - Ingolstadt - München

Auftraggeber

DB Projekt Verkehrsbau GmbH (PVB)
Im Auftrag der DB AG und anderer Besteller

Projektdaten

Projektvolumen: ca. 3,6 Mrd. €
Bearbeitungszeitraum: 1996-2006

Auftrag

Zentrales Projektcontrolling unter Integration in die Organisation der PVB zur Abwicklung der Verkehrsprojekte Deutsche Einheit (Schiene)

Projekt

Mit dem Streckenausbau Nürnberg - Ingolstadt - München wird gem. Beschluß der Europäischen Union von 1994 eine schnelle transeuropäische Verbindung von Skandinavien über Berlin nach München und Verona (Italien) sichergestellt. Die Fahrtzeit zwischen Nürnberg und München wird dabei um 36 Minuten verkürzt. Ebenso ergeben sich im Regionalverkehr kürzere Verbindungszeiten.

Dazu wird die 89 km lange Neubaustrecke durchgehend für 300 km/h ausgelegt. Es werden u.a. 9 Tunnels mit 25,6 km Gesamtlänge, 7 Talbrücken und 43 Straßenbrücken erbaut.
Auf der 77 km langen Ausbaustrecke Ingolstadt - München können künftig Geschwindigkeiten zwischen 160 und 200 km/h gefahren werden. Hier werden mit Finanzierungsbeträgen des Freistaates Bayern für den S-Bahnverkehr im wesentlichen Streckenverbesserungen unter Aufrechterhaltung des Verkehrs durchgeführt.

Wesentliche Bauwerke sind hier die Donaubrücke Ingolstadt mit 168 m sowie der Audi Tunnel mit 1.138 m Länge.

Umsetzung

Integration des Projektes in die Gesamtorganisation - und damit auch das Zentrale Projektcontrolling - der PVB einschließlich aller Geschäftsprozesse und sonstiger Regularien. Dazu wurde das Projekt GRANID-konform strukturiert, die Aufbau- und Ablauforganisation der PBDE/PVB auf das Projekt übertragen, die geltenden Geschäftsprozesse implementiert und der Datenaustausch organisiert. Das Projekt ist heute u.a. ein Teil der Gesamtberichterstattung.