Heizkraftwerk München Nord

Auftraggeber

Stadtwerke München

Projektdaten

Projektvolumen: ca. 1 Mrd. €
Bearbeitungszeitraum: 1985-1993

Auftrag

Das Projektmanagement wurde in einer Arbeitsgemeinschaft der Firmen Lahmayer/Diederichs /gibGREINER realisiert.
Dabei übernahmen gibGREINER

  • die Termin- und Kostensteuerung und
  • die Beratung des Bauherrn in technischen Entwurfsfragen.

Projekt

Von den drei Blöcken des Heizkraftwerkes wurden beginnend 1987 Block 1 und Block 2 ersetzt. Block 1 blieb mit seiner Fernwärmeleistung unverändert, wobei bis zu 70 Tonnen Hausmüll pro Stunde verbrannt werden können. Daraus wiederum werden 110 MW Heizleistung und 20 MW Elektroleistung gewonnen. Block 2 wird vor allem für den Ausbau der Fernwärmeversorgung genutzt. Um die Verpflichtungen zum Dritten Verstromungsgesetz zu erfüllen, wird als Hauptbrennstoff heimische Steinkohle eingesetzt. Zusätzlich kann Klärschlamm in aufbereitetem Zustand - bis zu 5 % der Kohlemenge - in die Feuerung eingebracht werden. Damit wird Deponieraum geschont und die Umwelt weiterhin entlastet.

Für die Abwicklung der Transporte von und zum Heizkraftwerk wurde nordöstlich vom Heizkraftwerk ein eigener Bahnhof errichtet. Über diesen Bahnhof können Kohle und Betriebsstoffe für die Rauchgasreinigungsanlagen angeliefert sowie Flugasche, Schlacke sowie Restprodukte der Rauchgaswäsche abtransportiert werden.

Umsetzung

Das Gesamtprojekt musste bei Aufrechterhaltung des laufenden Betriebes im Block 3 abgewickelt werden.
Es wurde unter beengten Baustellenverhältnissen gearbeitet. Das Gesamtprojekt stand unter erheblichem Termindruck, konnte aber im Rahmen der vorgegebenen Rahmendaten abgewickelt werden.