Modernisierung Fernheizwerk Neukölln, Berlin

Auftraggeber

Fernheizwerk Neukölln AG

Projektdaten

Projektvolumen: ca. 7,9 Mio. €
Bearbeitungszeitraum: 2001-2005

Auftrag

Insgesamt bestand mit der FHW AG ein Ingenieur-Rahmenvertrag, unter dem diese Dienstleistungen für das Projekt- und Planungsmanagement abgerufen wurden:

  • Durchführung der Basis-, Genehmigungs- und Ausführungsplanung mit Erstellung von Leistungsverzeichnissen
  • Prüfen von Angeboten und Mitwirkung bei Auftragsvergaben
  • Überwachen der Ausführung von Objekten bis zur Prüfung der Enddokumentation
  • Lieferung, Montage, Inbetriebnahme und Probebetrieb zusätzlicher Komponenten für das Heizwerk nebst Fernwärmenetz
  • Komplexe Terminsteuerung, Kostensteuerung, Qualitätsmanagement, Auftrags- und Rechnungswesen

Projekt

Das Fernheizwerk Neukölln versorgt Gewerbe- und Wohngebiete mit Fernwärme mit Hilfe von Fernheizwasser.

Die Kesselanlage besteht derzeitig aus drei Heißwasserkesseln und drei Dampfkesseln. Die Kessel werden teilweise mit schwefelarmer Steinkohle und mit leichtem Heizöl HEL resp. zusätzlich mit Erdgas-H. befeuert. Die Kesselanlage wird durch Komponenten wie zwei Frischdampf-Wärmeübertrager und vier Abdampf-Wärmeübertrager sowie sieben Netzumwälzpumpen und der Kesselspeisewasser-aufbereitungsanlage ergänzt. Drei Kessel fahren vorzugsweise die Grundlast mittels Steinkohle ab. Die verbleibenden Kessel hingegen besichern den Mittel- und Spitzenlastbedarf.

Umsetzung

Aufgabe von gibGREINER war die Erarbeitung belastbarer Konzeptionen für die Modernisierung und Erweiterung der Wärmeversorgung im FHW. Dazu gehören u.a. die planerische, koordinierende und gesamtverantwortliche Begleitung für die Errichtung neuer Kessel bzw. die Rekonstruktion vorhandener Anlagenteile.

Für die Errichtung einer Wärmeübertragerneuanlage mit 2 x 10 MW thermisch und die Integration der vorhandenen Kessel K1 und K2 in das Leitsystem Freelance, wurde bei der Optimierung im Erzeuger-, Netz und Abnehmerbereich besonderen Wert gelegt. Die Kessel-kompletterneuerungen wurden im Verbund mit spezifischen Optimierungen von zugehörigen Nebenanlagen ausgeführt.